Strategie für nachhaltiges Wachstum im Rat „Wettbewerbsfähigkeit“ behandelt
Der Rat „Wettbewerbsfähigkeit“ tagte am 26. und 27. September 2019 in Brüssel. Die Ministerinnen und Minister führten an beiden Tagen eine Orientierungsaussprache über die Strategie der EU für nachhaltiges Wachstum, die zu den Prioritäten des finnischen Vorsitzes im Bereich Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum zählt.
Bei der Sitzung der Ministerinnen und Minister für Industrie und Binnenmarkt am Donnerstag, 26. September 2019 führte Finnlands Arbeitsminister Timo Harakka den Vorsitz, bei der Sitzung der Forschungsministerinnen und -minister am 27. September 2019 Wirtschaftsministerin Katri Kulmuni.
Die Strategie für nachhaltiges Wachstum soll die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft auf dem globalen Markt stärken und garantieren, dass die Wirtschaft sowohl ökologisch als auch sozial nachhaltig wächst. Zu ihren zentralen politischen Bereichen zählen vor allem eine moderne Industriepolitik, der Binnenmarkt, Handelspolitik, Forschung und Innovation, Digitalisierung, allgemeine und berufliche Kompetenzen sowie der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft.
Auf der informellen Tagung der Ministerinnen und Minister für Wettbewerbsfähigkeit, die der finnische Vorsitz Anfang Juli in Helsinki ausrichtete, tauschten sich die Ministerinnen und Minister erstmals über die Bausteine für nachhaltiges Wachstum aus. Auf Grundlage dieser Gespräche hat der finnische Vorsitz einen Bericht verfasst, der nun dem Rat zur Behandlung vorliegt. Er stützt die Ziele der im Juni vom Europäischen Rat verabschiedeten Strategischen Agenda 2019–2024 der EU in den Bereichen Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung.
Heute sind wir der Fertigstellung unserer langfristigen Strategie für eine wettbewerbsfähigere, nachhaltigere und integrativere Union einen Schritt näher gekommen. Wir sind uns sehr wohl bewusst, welche Herausforderungen vor uns liegen, aber wir sind weiterhin voller Zuversicht, dass wir die Erwartungen der europäischen Bürgerinnen und Bürger bezüglich eines gerechteren und nachhaltigen Wachstums erfüllen können.
Timo Harakka, finnischer Minister für Arbeit
Eine verstärkte Übernahme innovativer Lösungen, die unsere Forscherinnen und Forscher entwickeln, und echte Synergien zwischen Horizont Europa und anderen EU-Programmen sind entscheidende Faktoren für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige EU-Wirtschaft. Wir waren uns alle darin einig, dass auf dieses Ziel hingearbeitet werden muss.
Katri Kulmuni, finnische Ministerin für Wirtschaft
Weitere Informationen:
Newsroom des Rates: Fotos und Videos
EU2019FI-Hintergrund: Strategie für nachhaltiges Wachstum
Kolumne: Janne Känkänen: Nachhaltiges Wachstum – ein Eckpfeiler für die Zukunft Europas